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	<title>tarcino: Impressionen aus Thailand</title>
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		<title>&#8230; und wie geht’s weiter?</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 14:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tarcino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Südostasien-Reise 2009]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Blog war als Informationsquelle gedacht für all die, die sich für meine Erlebnisse während der Südostasienreise interessierten. Eigentlich dachte ich damit vor allem Zeit zu sparen und nicht mehr zahlreiche E-Mails zu verfassen und zu verschicken. Diese Rechnung ging nicht auf, denn der Zeitaufwand, der in dem Blog steckt, war um einiges höher als fürs klassische Mailschreiben nötig gewesen wäre. Da das Ganze aber nicht nur viel Spaß und tolle Reaktionen hervorbrachte, sondern auch eine gute Möglichkeit war/ist das Vergangene noch besser zu bewahren, habe ich die Zeit dafür gerne investiert. Diese Reise ist aber leider nun mal zu Ende und damit auch die Quelle für aktuelle Geschehnisse versiegt.</p>
<p>Können jetzt Alltagsgeschichten aus meinem „schmalen“ Leben einen lesenswerten Ersatz zu dem bilden, was man auf Reisen durch ferne &#8211; und für die meisten Leser exotische Länder &#8211; erlebt? Ich denke nein und ich möchte auch nicht nach „spannenden“ Geschichten im Alltag suchen oder gar den Wochenendeinkauf zu einem dramatischen Ereignis stilisieren. Ich bewundere jeden, der es schafft, Leser auch mit weniger spektakulären Dingen zu unterhalten, aber für mich selber ist dies keine Alternative. Als kleiner Trost zum (vorläufigen) Abschied und auch als Danke an alle Leser habe ich noch einen kleinen Videofilm erstellt, dessen Bilder am 24.12.2009 entstanden sind &#8211; hoffe er gefällt :-)</p>
<p><a href="http://www.tarcino.com/blog/2009/Mekongfahrt.wmv "></a><a href="http://www.tarcino.com/blog/2009/Mekongfahrt.wmv">eine Fahrt über den Mekong</a></p>
<p>So Buddha will, gibt es eine neue Reise und damit dann auch die Chance zur Fortführung bzw. Wiederbelebung des Blogs. Ich kann mir also vorstellen während einer neuen Reise nach bzw. in Südostasien (wohin auch sonst) wieder online zu berichten und damit vielleicht sogar an die letzten Ereignisse anzuknüpfen. Ob dies tatsächlich so sein wird, muss die Zeit zeigen, denn vergessen wir dabei nicht: Es kommt immer anders als man denkt …</p>
<p>~~~steff~~~</p>
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		<title>Flug EK047 DXB &#8211; FRA</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 20:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tarcino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südostasien-Reise 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Flieger sitzend auf dem Weg zurück weiß ich nicht so recht wie es mir geht – eigentlich weiß ich nicht einmal, was ich jetzt schreiben soll, habe nur das Gefühl, abschließend noch etwas mitteilen zu müssen. Meine Gedanken sind in eine melancholische Wolke gehüllt. Ich möchte nicht wirklich zurück an den Ort wo ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Flieger sitzend auf dem Weg zurück weiß ich nicht so recht wie es mir geht – eigentlich weiß ich nicht einmal, was ich jetzt schreiben soll, habe nur das Gefühl, abschließend noch etwas mitteilen zu müssen. Meine Gedanken sind in eine melancholische Wolke gehüllt. Ich möchte nicht wirklich zurück an den Ort wo ich jetzt wohne, habe das Gefühl, dass ich noch so vieles mehr in Thailand sehen und erleben wollte. Aber ich freue mich auch auf meine Freunde – hoffe sie freuen sich auch …</p>
<p>Der letzte Tag in Bangkok war ein netter Abschluss. Habe einen Freund getroffen, den ich inzwischen seit vielen Jahren kenne. Ich lud ihn zum Essen ein und bat ihn ein nettes Restaurant auszusuchen, da das letzte Dinner dieser Reise nicht irgendwo an einer Garküche stattfinden sollte. Wir haben dann in netter Atmosphäre in einem thai-europäischen Restaurant gegessen und eh ich mich versah hat er die Einladung umgedreht und einfach die Rechnung bezahlt.</p>
<p>Für einen kurzen Moment war ich dazu geneigt ihm von meiner Begegnung in Chiang Rai zu berichten um ihn zu fragen, was er als Thai aber auch als Außenstehender darüber denkt. Ich habe es dann aber doch nicht getan. Er ist mehr der Businesstyp – hat gerade ein Buch über den Erfolg von Marketingstrategien herausgebracht (über das er aber nur berichtet, weil ich von ihm wissen will, was seine berufliche Karriere macht und ob er inzwischen das Unternehmen gewechselt hat, was er schon vor mehr als einem Jahr ankündigte). Eigentlich hatten wir in der Zeit, in der ich in Thailand bin einen mehrtägigen gemeinsamen Trip in den Süden des Landes geplant. Aber sein Job ließ ihm dazu keine Zeit und so wurde daraus dieses gemeinsames Essen am letzten Tag – schön war es trotzdem; wir haben es beide genossen und wir haben uns auch beide gefreut jeweils den Anderen wiederzusehen.</p>
<p>Phra Lahminh ist noch immer in meinen Kopf. Ich  überlege, ob die neuen Erfahrungen und Erkenntnisse Auswirkungen auf meinen Alltag haben werden. Durch das Chaos meiner Gedankenwelt hat sich noch keine klare Linie gebildet. Ich beschäftige mich aber auch nicht mehr ständig damit. Eigentlich hätte ich an diesem 30.12.  noch so viele Fragen gehabt. Eigentlich wäre ich gerne am nächsten Tag noch einmal in diesen Waldtempel gefahren um weiter an das Gespräch anzuknüpfen, aber es war ja leider nicht möglich. Vielleicht war es auch genau so richtig; vielleicht sollte dies ja fürs Erste reichen. Aber sehe ich, und wenn ja wann, diesen Menschen wieder? Und kann er mir dann evtl. noch mehr über dieses frühere Leben berichten? Gibt es vielleicht sogar noch weitere Schreckensmeldungen?</p>
<p>In der Vergangenheit habe ich immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es so gut wie immer anders kommt, als man es sich vorstellt. Und so wird es wahrscheinlich auch mit dieser Geschichte sein. In ruhiger Minute denke ich sicher noch mal intensiv über dieses Erlebnis nach. So oder so, bereue ich es auf keinen Fall Phra Lahminh über den Weg gelaufen zu sein. Das hat einfach so sein sollen, weil genau an diesem Tag und zu dieser Stunde der Zeitpunkt dafür erreicht war.</p>
<p>An dieser Stelle nun danke an alle, die mit mir hier im Blog, oder per Mail oder per Telefon oder einfach nur in Gedanken unterwegs waren. Danke auch für die Anerkennung und für vielfaches Lob über mein Geschreibsel -  das hat mich echt überrascht und nicht weniger gefreut. Einen größeren Applaus für die doch recht aufwendige Arbeit kann es kaum geben. Letztendlich war dies ein nicht unerheblicher Motor für viele Stunden und Minuten und es hat die ursprüngliche Idee von Dennis damit so erfolgreich gemacht. Last but not least war ich während der gesamten Reise nie alleine – thank you again &#8211; kopp khun krap.</p>
<p>Steff</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_5296.jpg" alt="gemeinsam reist es sich halt besser :-)" width="432" height="288" /><p class="wp-caption-text">gemeinsam unterwegs ...</p></div>
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		<title>Phra Lahminh</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 15:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tarcino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chiang Rai]]></category>
		<category><![CDATA[Südostasien-Reise 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Phra Lahminh]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedergeburt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder eine Auszeit &#8211; der Grund dafür ist offensichtlich eine kleine Portion Eis, die ich mit Teno in Chiang Rai gegessen habe. Ihm machen so ein paar Salmonellen im Eis nichts aus, aber bei mir haben sie durchschlagenden Erfolg…
„Ich wusste dass du kommen wirst &#8211; ich habe auf dich gewartet.“ Schön, denke ich, dass auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder eine Auszeit &#8211; der Grund dafür ist offensichtlich eine kleine Portion Eis, die ich mit Teno in Chiang Rai gegessen habe. Ihm machen so ein paar Salmonellen im Eis nichts aus, aber bei mir haben sie durchschlagenden Erfolg…</p>
<p>„Ich wusste dass du kommen wirst &#8211; ich habe auf dich gewartet.“ Schön, denke ich, dass auch mal jemand auf mich wartet, und dazu noch jemand, den ich noch gar nicht kenne. „In der letzten Nacht bist du mir begegnet, da wusste ich, dass du heute kommen wirst“. Ich schaue einem fremden Menschen ins Gesicht, einem Mönchen mit einer Wollmütze, der fast ein bisschen lustig anzuschauen ist und der mir eigentlich noch nie begegnet, der mir aber auf seltsame Weise vertraut ist.</p>
<p>Ich bin mit Teno ungefähr 25 Kilometer nördlich von Chiang Rai gefahren. In einem abgelegenen Waldkloster treffen wir dort auf diesen Mönchen, der hier mit zwei Novizen in arger Abgeschiedenheit und unter einfachsten Bedingungen lebt. Doch bevor er weiter spricht möchte er uns erst den Tempel bzw. die Umgebung zeigen. Ein richtiges Tempelgebäude gibt es gar nicht &#8211; alles spielt sich in der Natur und an bzw. auf einem hohen Felsen ab. Und auf diesen Felsen klettern wir jetzt hinauf. Mit seinen 53 Jahren erklimmt Mönch Phra Lahminh mit beeindruckender Leichtfüßigkeit, das Gestein, während mir die Prozedur sichtlich schwer fällt. Der Grund dafür ist, dass ich gestern eben den ganzen Tag im Bett lag und mein Innenleben im 30-Minuten-Takt in alle Richtungen nach außen gekehrt habe. Da mein Magen bis in die Abendstunden hinein, selbst Wasser nicht aufgenommen hat und sich im Gegenteil sogar von dem letzten Rest Flüssigkeit in mir mit aller Gewalt verabschieden wollte, war ich gegen Abend dann nicht mehr in der Lage aufzustehen. Darüber bin ich irgendwann spät in der Nacht trotz extremer Übelkeit vor Erschöpfung eingeschlafen. Ich fühlte mich wie kurz vorm Austrocknen als ich im Morgengrauen aufwachte und trank eine halbe Flasche Wasser in einem Zug auch auf die Gefahr hin, dass dieses Wasser in wenigen Minuten den gleichen Weg zurück (nur nicht in die Flasche) nimmt. Es kam nicht zurück und von da an ging es mir ein klein wenig besser.</p>
<p>Normalerweise wären jetzt mehrere Tage Auskurieren angesagt, nicht aber, wenn dafür keine Zeit bleibt. Das Ticket für die Fahrt nach Bangkok ist gebucht. Heute Abend fährt der Bus die ganze Nacht durch und kommt in der Frühe an. Und bevor ich Chiang Rai verlasse möchte Teno unbedingt, dass ich diesen Mönchen hier noch kennen lerne. Er tut alles um mich dazu zu bewegen mit ihm an diesen Ort zu fahren. Da ich diese Hartnäckigkeit normalerweise nicht von ihm kenne stimme ich zu, obwohl mir körperlich ganz und gar nicht danach ist. Und jetzt klettere ich sogar über mehrere Felsen in schwindelerregende Höhe und stehe vor dem Eingang einer Höhle. Die Aussicht von hier oben ist fantastisch; meine Kamera liegt im Rucksack unten auf einem Stuhl. Jetzt atme ich erst einmal tief durch. Eine angenehm frische Luft in der der Geruch von Wald und Natur liegt. Fast könnte man meinen, hier oben sei man den irdischen Dingen ein wenig entrückt. „Möchtet ihr in die Höhle?“ fragt der Mönch. &#8211; Nein, dass möchte ich jetzt ganz sicher nicht, zumal der Höhleneingang beängstigend eng aussieht. Im Inneren soll zwar mehr Platz herrschen, aber ich bin eh schon am Ende meiner Kräfte &#8211; jetzt auch noch in eine Höhle zu klettern, schaffe ich ganz sicher nicht mehr. Ich lasse ihm durch Teno übersetzen, dass es mir nicht besonders gut geht und dass ich gestern den ganzen Tag im Bett verbringen musste.</p>
<p>„Ich weiß“, nickt er. „Du wirst immer krank wenn du nach Thailand kommst. Das hat etwas mit deinem früheren Leben zu tun.“ Ich schaue ihn verdutzt an: Es stimmt: Ich kann mich bei meinen vielen Reisen kaum daran erinnern, dass ich nicht mindestens einmal pro Trip unter Durchfall oder Erbrechen – meist sogar unter beidem gelitten hätte. Zweimal musste ich sogar schon ein Krankenhaus während des Aufenthaltes in Thailand aufsuchen. Aber woher weiß er das? Ich schaue Teno an. Sein Blick gibt mir keine Auskunft und bevor ich weiter fragen kann, beginnt der Mönch mit dem Abstieg, dem wir schweigend folgen. Dieser Mensch ist ein einziges Rätsel &#8211; trotzdem fühle ich mich wohl in seiner Nähe; fühle mich wie magisch angezogen von ihm.</p>
<p>Unten angekommen reicht er mir Wasser in einer verschlossenen Flasche, dass ich dankbar annehme. Hoffentlich tut dies auch mein Magen. Zum Frühstück gab es ein paar Früchte, über die er (mein Magen) sich nur bedingt freute. Er hat sie zwar nicht gleich wieder zurückgeschickt, aber ich hatte das Gefühl dass er sie trotzdem nur widerwillig akzeptierte.</p>
<p>Die ganze Zeit schaut der Mönch mich an und ich glaube zu spüren, dass er bis in dem letzten Winkel meiner Seele liest. Ich bekomme dennoch nicht das Bedürfnis irgendetwas vor ihm verstecken zu müssen. In seinen Augen steckt so viel Sanftmut und Gelassenheit. Auch seine Stimme hat etwas angenehm Beruhigendes. Als er weiter spricht sehe ich aber auch eine tiefe Traurigkeit in seinem Gesicht, die mich sehr berührt.</p>
<p>„Du kommst immer wieder zurück nach Thailand, das ist deine Bestimmung. Du hast einmal in einem früheren Leben hier gelebt, aber du hast schreckliche Dinge getan und ich bin Schuld daran, denn ich habe es dir befohlen und du musstest mir gehorchen.“ Für mehr als einen Moment stockt mir der Atem. Gedanken schießen wie Blitze durch meinen Kopf und versuchen das Gehörte zu verarbeiten. Ich glaube als Buddhist an die Wiedergeburt und auch an frühere und spätere Leben, an diesen ständigen Kreislauf irdischen Daseins. Aber ich bin auch kritisch, wenn Menschen versuchen Dinge zu interpretieren, die nicht auf nachweisbaren Grundlagen aufgebaut sind. Dieser Mensch, der so gelassen in der typischen Sitzposition eines Mönchs jetzt auf der Erde mir gegenüber sitzt ist kein Spinner – das spüre ich. Aber wie kann das sein? Was redet er? Und woher will er das alles wissen?</p>
<p>„Durch das Gift, das du hergestellt hast, sind einmal sehr viele Menschen gestorben“, fährt er fort. „Ich habe dich gezwungen es zu tun, das tut mir sehr leid und dafür entschuldige ich mich bei dir. Ich hoffe du kannst diese Entschuldigung annehmen.“ Er reicht mir seine Hände und in dem Moment wo ich sie erfasse laufen Tränen über mein Gesicht – ich weiß nicht warum und ich kann auch nichts dagegen tun. Er nickt mit dem Kopf und sagt nur: „Ja du bist es  und du musstest kommen und ich hoffe du kannst mir verzeihen“.  Während wir unsere Hände halten passieren Dinge in mir, die ich nicht erklären oder deuten kann aber es ist eine Art Austausch der Seelen der zwischen uns stattfindet. Dieser  beantwortet mir zwar keine Fragen aber ich suche auch nicht weiter ständig nach Antworten und mein innerer Widerstand, der nur zu gerne Dinge anzweifelt verschwindet.</p>
<p>„Du wirst wieder zurückkommen weil du immer wieder zurückkommen musst und du wirst auch wieder krank werden, wenn du hier bist“, nimmt er das Gespräch erneut auf. „Aber du kannst dein Leiden lindern in dem du anderen Menschen hilfst. Das ist dein Auftrag. Du hilfst Menschen und das hilft dir. Du hast irgendwann Medikamente zu Kindern gebracht.“ Diese Feststellung war eine halbe Frage und ich bestätige, dass ich vor einem Jahr Medikamente von Thailand nach Myanmar geschmuggelt habe, um diese dort an Kinder in einem Tempel zu verteilen, die unter einem ansteckendem Hautpilz litten. „Das ist es, was du tun musst“ nickt er bestätigend. „Das ist deine Aufgabe. Wann immer du anderen Menschen hilfst, hilfst du dir selber aber du musst es von Herzen tun ansonsten bleibt es wirkungslos.“ In seiner Stimme liegt so viel Gewissheit, soviel Unwiderlegbarkeit – ich finde keinen Grund an seinen Worten zu zweifeln.</p>
<p>Schon nach der ersten Reise nach Thailand war ich in einem magischen Bann, der mich nach nur drei Wochen zurück in das Land geholt hat. Immer wieder erlebe ich sogenannte Déjà-vus – glaube Dinge wiederzuerkennen, die mir aber wissentlich nie begegnet sind. Eigentlich unbekannte Rituale und Traditionen sind mir zum Teil auf beängstigende Weise vertraut und ich weiß nicht warum. Immer wieder suche ich den Weg in Tempel, fühle auch eine tiefe Verbundenheit zur buddhistischen Lehre. Ich könnte noch viele Beispiele hier aufführen. Ist das jetzt die Erklärung für etwas, was ich selber nie richtig erklären konnte?</p>
<p>Wir sind seit  Stunden bei Phra Lahminh in seinem Waldtempel. Irgendwann steht er auf und lässt uns alleine. Teno ist erstaunlich gelassen und ruhig und ohne die Frage auszusprechen antwortet er: „Nein, ich habe es ihm nicht erzählt &#8211;  er ist ein sehr weiser Mann und er lebt seit vielen Jahren hier in der Natur.“</p>
<p>Nach einiger Zeit kommt Phra Lahminh  zurück und meint es sei an der Zeit zusammen zu essen. Wir folgen ihm zu einer Art Unterstand unter einem Felsvorsprung, der gegen Regen und Wind und herabfallende Steine durch Planen und ein Wellblechdach geschützt ist. Dort nehmen wir alle auf der Erde Platz und essen mit den beiden Novizen zusammen Gemüse und Reis.</p>
<p>Mehr als fünf Stunden später beschließen wir zurück zu fahren; in nur einer Stunde startet bereits mein Bus. „Ich bin froh, dass du hier warst“, sagt Phra Lahminh zum Abschied und reicht mir zwei kleine Orangen, die er zuvor mit einem Gebet segnet.  „Ich auch“, antworte ich ihm „und ich möchte auf jeden Fall hierher zurück kommen. Ich hoffe du vergisst mich nicht“. Phra Lahminh lächelt: „Ich kann dich gar nicht vergessen“.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 331px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_6180.jpg " alt="Phra Lahminh" width="321" height="431" /><p class="wp-caption-text">Phra Lahminh</p></div>
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		<title>Sabaai dee Laos (goodbye)</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 05:13:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tarcino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südostasien-Reise 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>
		<category><![CDATA[Mekong]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit in Laos ist zu Ende – ein paar großartige Tage mit ebenso großartigen Erlebnissen liegen hinter uns. Nach dem Besuch der Schule war eine ausgedehnte Fahrt mit einem Longtailboot über den Mekong noch ein weiteres tolles Highlight. Auf Platz 10 der längsten Flüsse der Erde ist der Mekong zu finden, dessen Länge aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit in Laos ist zu Ende – ein paar großartige Tage mit ebenso großartigen Erlebnissen liegen hinter uns. Nach dem Besuch der Schule war eine ausgedehnte Fahrt mit einem Longtailboot über den Mekong noch ein weiteres tolles Highlight. Auf Platz 10 der längsten Flüsse der Erde ist der Mekong zu finden, dessen Länge aber offensichtlich nicht genau festgelegt ist. Laut Wikipedia sollen die Angaben über die Gesamtlänge zwischen 4.350 km und 4.909 km schwanken (vielleicht sollte ich einfach mal nachmessen).<a href="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_5236.JPG"><br />
</a></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_5501_p.jpg" alt="Der Mekong von Laos Richtung Thailand" width="432" height="241" /><p class="wp-caption-text">Der Mekong von Laos Richtung Thailand</p></div>
<p>Für umgerechnet 10 Euro hat der Bootsführer uns über den Fluss gefahren und hat dabei immer geschaut, wo ich die schönsten Fotos machen kann – eine entspannte Fahrt, dessen Tempo die Kamera bestimmte. Sobald ich diese zum Fotografieren/Filmen ansetzte, fuhr der Bootsführer sofort langsamer. Dass während der gesamten Fahrt permanent Wasser ins Boot lief, hat mich dabei nur wenig beunruhigt. Allerdings warf ich auch immer wieder mal einen kontrollierenden Blick auf die Pumpe im hinteren Teil des Bootes, die genauso permanent damit beschäftigt war, das eindringende Wasser wieder zurück in den Fluss zu befördern. Solange dieser Kreislauf funktionierte, brauchte ich mir schließlich keine Sorgen machen.</p>
<p>Da der Mekong nur wenig Wasser führte, ragten überall Felsen aus dem Fluss, um die unser Kapitän aber erfolgreich herum schipperte; der kannte offensichtlich nicht nur seinen alten Kahn sondern auch das Gewässer und er wusste genau, wo der Fluss seine schönsten Seiten bereit hielt. Als dann die Sonne langsam unterging, und ihre letzten Strahlen über den Fluss schickte, war es fast wie eine Reise in 1000 und eine Nacht …</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_5432.jpg" alt="Die letzten Sonnenstrahlen über dem Fluss" width="432" height="298" /><p class="wp-caption-text">Die letzten Sonnenstrahlen über dem Fluss</p></div>
<p>In Laos gehen die Uhren anders. Irgendwie funktioniert hier alles noch eine Spur gelassener als in dem übermächtigen Nachbarn Thailand, von dem Laos aber extrem abhängig ist. Unzählige Produkte aus Thailand findet man an jeder Ecke. Selbst das Fernsehprogramm oder auch zum Teil die Elektrizität  kommt von der anderen Seite der Grenze. Schwere Laster werden auf Fähren zwischen Chiang Khong (Thailand) und Houay Xay (Laos) über den Fluss transportiert und damit kommen unzählige Produkte ins Land. Laos selbst exportiert nur relativ wenig. Neben einigen Lebensmitteln meist in Form von Früchten oder Gemüse und Blumen findet aber auch das Laosbier in einigen anderen Ländern Abnehmer.</p>
<p><a href="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_5236.JPG"></a></p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 442px"><img title="Mönchsnovizen in Laos" src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_5455.jpg" alt="Junge Mönchsnovizen mit ihren Lehrbüchern abends am Mekong" width="432" height="293" /><p class="wp-caption-text">Mönchsnovizen mit Walkmann und Lehrbüchern abends am Mekong</p></div>
<p>Ein großes Problem für das eh recht arme Land sind noch immer unzählige Bomben im Boden, die von den Amerikanern während des Vietnamkrieges auf Laos abgeworfen wurden. Es ist kaum vorstellbar, aber auf diesen relativ kleinen Staat fielen mehr Bomben, als im gesamten zweiten Weltkrieg auf Europa. Und offensichtlich beteiligen sich die Amerikaner bis heute nicht an der Beseitigung dieser Altlasten – weder aktiv noch finanziell. Tote und Verletzte durch Blindgänger gehören daher heute noch zum Alltag&#8230;</p>
<p>An die Tage in Laos werde ich gerne zurückdenken &#8211; von den beiden Überfahrten zum Grenzwechsel abgesehen. Denn auch die Rückfahrt verlief nicht ohne Angstschweiß. Den Grenzverkehr über den Fluss teilen sich Laoten und Thais. Wir bestiegen also ein laotisches Boot, das uns zum anderen Ufer nach Thailand bringen sollte. Mitten auf dem Mekong heulte plötzlich der Motor auf, aber es war keinerlei Schub mehr vorhanden. Ein Griff des Bootsführers an die nicht mehr vorhandene Schiffsschraube erklärte das Problem &#8211; und das mitten auf dem Fluss.</p>
<p>Langsam drehte sich das Boot führerlos in dem Strom und begann abzutreiben. Nicht das ich hätte Panik bekommen, meine Herzfrequenz schoss aus mir nicht bekannten Gründen trotzdem in schwindelerregende Höhe. Der Fluss hatte, da Niedrigwasser war, keine sehr starke Strömung doch ein klein wenig flussabwärts sah die Sache durch Steine und Felsen  schon anders aus. Zu unserem Glück sah ein thailändischer Bootsführer das abtreibende Boot und steuerte gleich mit hoher Geschwindigkeit auf uns zu. Mitten auf dem Mekong krabbelten wir nun von einem ins andere Boot und gelangten dann doch noch sicher in Chiang Khong ans Ufer. Irgendwie hätte ich diese Aufregung zum Abschluss nicht mehr haben müssen, aber vielleicht sollte einfach noch mal ein kurzer Adrenalinschub die relaxten Tage zuvor unterstreichen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_5420_p.jpg" alt="entspannende Tage in einem faszinierenden Land" width="432" height="224" /><p class="wp-caption-text">entspannende Tage in einem faszinierenden Land</p></div>
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		<title>ein Geschenk für 100 Kinder (u. ein paar mehr…)</title>
		<link>http://picready.de/tarcino/blog/?p=201</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 15:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tarcino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südostasien-Reise 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind weit aus der Grenzregion heraus ins Landesinnere gefahren und wollen gerade umkehren, denn inzwischen sind wir recht  lange mit dem Motorroller unterwegs. Zufällig sehe ich ein paar spielende Kinder auf einem Hügel und denke, dass dies ein nettes Fotomotiv sein könnte. Also fahren wir kurzentschlossen auf diesen Hügel und stehen dort vor einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind weit aus der Grenzregion heraus ins Landesinnere gefahren und wollen gerade umkehren, denn inzwischen sind wir recht  lange mit dem Motorroller unterwegs. Zufällig sehe ich ein paar spielende Kinder auf einem Hügel und denke, dass dies ein nettes Fotomotiv sein könnte. Also fahren wir kurzentschlossen auf diesen Hügel und stehen dort vor einer Schule. Neugierig werden wir von den ersten Kindern begrüßt. Aber kann ich hier einfach herum fotografieren? Nach einiger Zeit kommt eine Frau aus dem Gebäude, die offensichtlich eine Lehrerin ist. Teno erklärt ihr, dass wir zufällig vorbei gekommen sind und gerne ein paar Fotos machen möchten und fragt, ob das in Ordnung sei. Sofort nickt sie lächelnd und da wir von einer ganzen Schaar Kinder inzwischen umringt sind, denen  wir offensichtlich eine willkommen Abwechslung bieten, drücke ich ein paar Mal auf den Auslöser und drehe die Kamera anschließend um, damit die Fotografierten sich mit mir über das Ergebnis freuen können.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_5236.JPG" alt="wenn willst du hier zuerst fotografieren?" width="432" height="230" /><p class="wp-caption-text">wenn willst du hier zuerst fotografieren?</p></div>
<p>Die Reaktion könnte kaum größere Freude bereiten. Lautes Gejohle, herzhaftes Lachen und ein dichtes Gedränge, denn jeder möchte jetzt die Fotos sehen und jeder möchte auch fotografiert werden. Innerhalb kürzester Zeit habe ich eine endlose Zahl an Fotos, viel mehr als ich eigentlich haben wollte. Aber diese Kinder haben eine solche Freude mit uns, dass wir jetzt nicht einfach so wieder verschwinden wollen und können. Zudem unterhält sich die Lehrerinn inzwischen angeregt mit Teno und ist sehr interessiert zu erfahren, dass er für ein Hilfsprojekt in Thailand arbeitet, dass sich zum Ziel gesetzt hat Kindern und Jugendlichen möglichst früh beizubringen welche Rechte sie haben und wie Gewalt und Unterdrückung an Schulen (auch in Thailand ein Thema) vermieden werden können. Zum Glück ähneln sich thai und laotisch sehr und damit gibt es zwischen den beiden kaum Schwierigkeiten mit der Verständigung.</p>
<p>Langsam dränge ich dann aber doch zum Aufbruch, denn wir sind nun schon seit über einer Stunde hier und die Speicherkapazität der Karte für die Kamera ist auch langsam erschöpft. Um einen Ausstieg zu bekommen schlage ich vor, dass wir ja morgen wieder kommen können und dass wir den Kindern dann auch etwas mitbringen. Also machen wir uns wieder auf den Weg zurück und ich überlege während der Fahrt angestrengt, was man denn 100 Kindern schenken kann…</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 331px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_5548.JPG" alt="geduldiges Warten in der Reihe - in Laos kein Thema" width="321" height="439" /><p class="wp-caption-text">geduldiges Warten in der Reihe</p></div>
<p>Am nächsten Morgen habe ich, wie ich hoffe, eine gute Idee. Es sollen zwei Bälle werden. Ein Fußball und ein Basketball. Damit können so ziemlich alle Kinder was anfangen. Außerdem kaufen wir auch noch über 100 kleine Biskuitrollen und dazu jeweils einen kleinen Becher mit einer Geleemasse in verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen. Voll bepackt machen wir uns damit erneut auf den Weg zu dieser Schule. Ich staune nicht schlecht, als wir dort ankommen. Das sind doch viel mehr Kinder als gestern, denke ich so bei mir und tatsächlich: Die Lehrerin erzählt uns freudestrahlend, dass die Nachricht, dass wir zurück kommen und dann auch noch was mitbringen sich ziemlich schnell herumgesprochen hat. Und so sind heute keine 100 sondern etwa 130 Kinder anwesend und die Lehrerin hat heute auch gleich noch drei weitere Kollegen zur Unterstützung dabei.</p>
<p>Unsere Mitbringsel kommen nun alle in einen Karton und die Kinder stellen sich jeweils in ihren Altersklassen in Reihen vor der Schule auf (da herrscht noch Ordnung und Disziplin). Anschließend kommen alle nacheinander nach vorne und dürfen ihre kleinen Mitbringsel entgegen nehmen. Während dessen halte ich alles in Film und Foto fest, werde aber immer nervöser desto weiter sich die Reihen lichten. Wenn jetzt die Letzten an der Reihe sind und die mitgebrachten Sachen nicht reichen, wäre das eine echte Katastrophe. Der Gedanke das auch nur ein einziges Kind mit lehren Händen dasteht, macht mich ganz nervös. Wo kriegen wir auf die Schnelle adäquaten Ersatz her? Das Geschäft, in dem wir die Sachen gekauft haben ist eine Stunde entfernt. Für hin und zurück zu fahren reicht die Zeit nicht, da es bereits Nachmittag ist…</p>
<p>Am Ende glaube ich an eine Art wundersame Brotvermehrung. Es bleiben sogar 10 Teile übrig. Ich habe keine Ahnung wie das sein kann. Tenos Erklärung beendet dann das Grübeln: Dann haben wir uns zum Glück eben beide verzählt …</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 331px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_5589.JPG" alt="ein kurzes Händefalten als Dankesgeste - in Laos und Thailand normal" width="321" height="454" /><p class="wp-caption-text">ein kurzes Händefalten als Dankesgeste</p></div>
<p>Alle sind glücklich und zufrieden und zum Dank kriegen wir auch noch mehrere Tanz- und Folkloredarbietungen. Es beschämt mich ein wenig &#8211; wie man sich da für uns ins Zeug legt, ist kaum zu beschreiben. Mit einfachsten Mitteln (die Lehrerin schlägt den Tackt auf einem alten Plastikeimer) aber mit unglaublicher Energie und Freude verbreitet sich eine ansteckende Stimmung bei der ich begeistert mit klatsche. Der Unterricht wird zur Nebensache; auch die anderen Lehrer sind in großartiger Stimmung und singen und klatschen genauso wie der Rest der Zuschauer. Als wir nach über zwei Stunden die Schule wieder verlassen winken Kinder und Lehrer noch so lange bis wir mit unserem Roller außer Sichtweite sind.</p>
<p>Fast auf den Tag genau hatte ich ein annähernd vergleichbares Erlebnis in einem Kindertempel in Myanmar. Auch dort haben die Kinder sich riesig über ein paar Mitbringsel gefreut. Das war damals am ersten Weihnachtstag 2008 und heute ist zumindest in den christlichen Ländern dieser Welt „Heiliger Abend“.</p>
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		<title>Demokratische Volksrepublik Laos</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 15:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tarcino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südostasien-Reise 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Chiang Khon]]></category>
		<category><![CDATA[Laos]]></category>
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		<description><![CDATA[Nebel liegt über dem Mekong und auch über der Stadt Chiang Khon, als wir morgens um kurz nach sieben aufstehen. Es ist kühl und die feuchte Luft verstärkt diese Kühle noch. In einer Stunde wollen wir uns auf den Weg nach Laos machen. Die Demokratische Volksrepublik Laos ist bereits sichtbar und nur noch durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nebel liegt über dem Mekong und auch über der Stadt Chiang Khon, als wir morgens um kurz nach sieben aufstehen. Es ist kühl und die feuchte Luft verstärkt diese Kühle noch. In einer Stunde wollen wir uns auf den Weg nach Laos machen. Die Demokratische Volksrepublik Laos ist bereits sichtbar und nur noch durch den Fluss von uns getrennt. Jetzt stellt sich aber die Frage wohin mit dem Motorroller, mit dem wir gestern zwei Stunden lang (gefühlte fünf!!!) von Chiang Rai bis an die laotische Grenze nach Chiang Khon gefahren sind. Die Betreiberin des Gästehauses in dem wir die letzte Nacht verbracht haben, bietet uns an, das Gefährt bei ihr unterzustellen, will aber für diesen Service 150 Bath (mehr als 3 Euro) pro Tag haben. Das ist Wucher und wir lehnen dankend ab.</p>
<p>Tenos besonderes Talent auf Menschen zuzugehen erweist sich wie so oft als hilfreich. Dieses Mal ist es ein Polizist, ebenfalls auf einem Motorroller unterwegs, den er kurzerhand anhält und um Rat fragt. Schnell ist geklärt, dass der Roller an andere Stelle für 20 Bath pro Tag sicher geparkt werden kann. Umgehend schwingt sich Teno mit auf den Roller des Polizisten und ich fahre den beiden zum Parkplatz hinterher.</p>
<p>Der kurze Smalltalk mit dem Gesetzeshüter (der ohne Helm unterwegs ist…) bringt dann auch noch einen weiteren Vorteil: Nämlich die Auskunft, dass Teno als Thailänder ebenfalls einen Reisepass für Laos braucht und seine ID-Card (thailändischer Personalausweis) nicht für die Einreise ausreicht. Der Pass ist aber in Chiang Rai und zudem auch noch abgelaufen.</p>
<p>Aber auch da weiß der nette Polizist einen Ausweg. Zuerst muss Teno auf die Verwaltungsbehörde für Grenzüberschreitungen und dort ein besonderes Ausweisdokument ausfertigen lassen. Mit diesem Dokument kann er nur an einer bestimmten Stelle den Fluss überqueren und anschließend darf er sich nach der offiziellen Einreise in Laos nur in der Einreise-Provinz aufhalten und zudem muss er das Land nach fünf Tagen wieder verlassen. Ehrlich gesagt habe ich nur die Hälfte verstanden und noch weniger kapiert…</p>
<p><a href="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_5450.jpg"></a></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_5450.jpg " alt="Sonnenuntergang am Mekong" width="432" height="300" /><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang am Mekong</p></div>
<p>Die Fahrt mit einem Longtail-Boot über den Mekong hat etwas Abenteuerliches. Obwohl der Trip nicht einmal fünf Minuten dauert, wage ich während der Überfahrt kaum zu atmen, geschweige denn mich zu bewegen. Das überladene Boot liegt so tief im Wasser, dass ich befürchte jede noch so kleine Welle könnte ins Boot schwappen und den Kahn damit zum Absaufen bringen. Ich bin heilfroh als das andere Flussufer erreicht ist. Die Grenzformalitäten stehlen uns anschließend den halben Vormittag. Dabei ist es nicht die Ausnahmesituation für Teno, sondern der ganz normale Visumsantrag an der Grenze für westliche Ausländer. Eine lange Prozedur bis endlich ein gültiges und gestempeltes Visum seinen Weg in meinen Pass findet und dreißig US$ Dollar aus meinem Portemonnaie in der Schublade des Grenzbeamten eine neue Bleibe haben (wobei der zweite Teil doch recht zügig vonstatten ging …). Doch als es endlich geschafft ist, finden wir in der näheren Umgebung schnell ein kleines und vor allem preisgünstiges Hotel für umgerechnet etwa 6 Euro pro Nacht. Für noch etwas weniger mieten wir hier ebenfalls einen Motoroller und jetzt geht es auf Entdeckungstour in Laos.</p>
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		<title>Wat Yansangwararam</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 13:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tarcino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südostasien-Reise 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Pattaya]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>
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		<description><![CDATA[Als eine Hommage an seine Majestät König Bhumibol Adulyadej  Rama IX versteht sich die mehrere Quadratkilometer große Tempelanlage Wat Yansangwararam ca. 160 km südlich von Bangkok. Zahlreiche buddhistische Bauwerke entstanden und entstehen noch immer auf diesem riesigen Gelände.
Für diese Anlage nehme ich mir mehrere Stunden Zeit und genieße viele kleine und große Kunstwerke, die mit besonderer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als eine Hommage an seine Majestät König Bhumibol Adulyadej  Rama IX versteht sich die mehrere Quadratkilometer große Tempelanlage Wat Yansangwararam ca. 160 km südlich von Bangkok. Zahlreiche buddhistische Bauwerke entstanden und entstehen noch immer auf diesem riesigen Gelände.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_4771_P.jpg" alt="Viele kleine und große Bauwerke faszinieren auf mehreren Quadratkilometern." width="432" height="276" /><p class="wp-caption-text">Viele kleine und große Bauwerke faszinieren auf mehreren Quadratkilometern.</p></div>
<p>Für diese Anlage nehme ich mir mehrere Stunden Zeit und genieße viele kleine und große Kunstwerke, die mit besonderer Liebe zum Detail entstanden. Das Wetter ist fast perfekt während des Rundgangs. Manchmal schiebt sich die eine oder andere Wolke vor die Sonne und macht damit den recht heißen Tag heute etwas erträglicher. In einem kleinen Teich schwimmen ein paar Jungs und im ersten Moment denke ich, eine kleine Abkühlung täte jetzt sicher gut. Beim näheren Hinsehen, möchte ich dann aber lieber nicht dort baden. Durch die „Aktivitäten“ der Badenden hat sich das Wasser gelinde gesagt in eine Schlammbrühe verwandelt. Und was die Jungs dort alles als „Wasserschätze“ bergen, macht sogar den Gedanken, dort schwimmen zu gehen, unmöglich…</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_4712.JPG" alt="Schlammbad gefällig?" width="432" height="238" /><p class="wp-caption-text">Schlammbad gefällig?</p></div>
<p>Ein paar Meter weiter gibt es den nächsten See. Aber auch dort kommt ein Bad im Wasser nicht in Frage, da dieser See übervoll mit Fischen ist, die sich von den Besuchern regelrecht rund füttern lassen. Unzählige Fischleiber schieben sich an den Futterplätzen übereinander, sperren die Mäuler auf und aus dem Wasser und warten darauf, dass ihnen das Futter bis in den Schlund geworfen wird. Mit einem großen Kescher könnte man hier auf einen Schlag 20, 30 oder noch mehr Fische fangen. Aber auf dem Gelände eines Tempels kommt i.d.R. niemand auf die Idee Fische oder anderes Getier zu fangen und vielleicht sogar noch zu verspeisen. Auf dem Gelände eines Tempels wird man eher einem Tier die Freiheit schenken und damit Tam Bun (siehe Bericht Chiang Rai &#8211; Wat Doi Kau Quaai vom 30.11./01.12.09) sammeln. Ein Tier dort zu fangen würde eine deutliche Reduzierung der Lebens-Verdienst-Punkte bedeuten und dieses Risiko würde niemand eingehen. Also fange ich keine Fische, füttere sie aber auch nicht, weil sie fett genug sind und habe damit schon wieder kein Tam Bun fürs nächste Leben gesammelt.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_4828.jpg" alt="Dieses 130 Meter hohe Buddha-Bildnis entstand mit Hilfe von Lasertechnik auf der Felswand." width="432" height="288" /><p class="wp-caption-text">Dieses 130 Meter hohe Buddha-Bildnis entstand mit Hilfe von Lasertechnik auf der Felswand.</p></div>
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		<title>Kikiatt nittneu &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 05:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tarcino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Südostasien-Reise 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Golf von Thailand]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenuntergang]]></category>
		<category><![CDATA[Sunset]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; das bedeutet in Thailand &#62;ein bisschen faul&#60; und irgendwie war ich das in den letzten Tagen &#8211; zumindest was die Kreativität zum Schreiben anbelangte. Aber, wie vielleicht zu vermuten, waren die Beweggründe für diese Reise auch nicht (nur) die Berichterstattung im Internet&#8230;
Die letzten Tage sah ich also mehr als Entspannungspause an, was aber nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; das bedeutet in Thailand &gt;ein bisschen faul&lt; und irgendwie war ich das in den letzten Tagen &#8211; zumindest was die Kreativität zum Schreiben anbelangte. Aber, wie vielleicht zu vermuten, waren die Beweggründe für diese Reise auch nicht (nur) die Berichterstattung im Internet&#8230;</p>
<p>Die letzten Tage sah ich also mehr als Entspannungspause an, was aber nicht daran hinderte doch das ein oder andere Motiv im Foto festzuhalten.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 331px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_4622-2d.jpg" alt="einfach genießen ..." width="321" height="466" /><p class="wp-caption-text">time to relax ...</p></div>
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		<title>Mae Nam Chao Phraya</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 07:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tarcino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bangkok]]></category>
		<category><![CDATA[Südostasien-Reise 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Chao Phraya]]></category>
		<category><![CDATA[Wat Arun]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den längsten Flüssen der Welt nimmt der Mae Nam Chao Phraya mit 1.112 km zwar nur den 228. Rang ein, aber für jeden Thailänder ist er der Königsfluss und zugleich die Lebensader Bangkoks. Mit seinen kleinen Seitenarmen (Klongs) ist Bangkok hier zum Teil ursprünglich wie vor 100 Jahren. Auf diesem Fluss, der über das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter den längsten Flüssen der Welt nimmt der Mae Nam Chao Phraya mit 1.112 km zwar nur den 228. Rang ein, aber für jeden Thailänder ist er der Königsfluss und zugleich die Lebensader Bangkoks. Mit seinen kleinen Seitenarmen (Klongs) ist Bangkok hier zum Teil ursprünglich wie vor 100 Jahren. Auf diesem Fluss, der über das am besten funktionierende Verkehrssystem der Stadt verfügt, fließt der Beförderungsstrom im wahrsten Wortsinn. Unzählige Boote, Fähren und Wassertaxis bringen die Menschen von A nach B und stehen dabei nie im Stau. Nicht wenige Häuser am Fluss bzw. in den Klongs sind ausschließlich über den Wasserweg erreichbar. Zum Nachbarn paddelt man mit dem eigenen Boot oder man schwimmt einfach mal kurz rüber. Weitere Strecken werden dann mit dem Wassertaxi, oder mit einer der vielen Fähren bewältigt.</p>
<p><a href="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_4504-2.jpg"></a></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 464px"><a><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_4180.jpg" alt="Wat Arun - der Tempel der Morgenröte" width="454" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">Wat Arun - der Tempel der Morgenröte von der Fluss-Seite</p></div>
<p>Und gestern war eine Fahrt auf diesem Fluss angesagt. Eigentlich dachte ich erst eines der vielen Longtail-Boote zu chartern um ganz individuell unterwegs sein zu können. Aber die Bootsführer, die die gleiche Abzocker-Manier an den Tag legen wie die meisten Bangkoker Taxifahrer verlangten 1200 Bath (ca. 25 Euro) für eine Stunde. Vor drei Jahren habe ich für eine Stunde gerade einmal die Hälfte gezahlt. Da ich weder zum Diskutieren noch zum Handeln aufgelegt war, habe ich mich kurzerhand für ein Wassertaxi entschieden und einfach die letzte Station gebucht. Das hat dann nicht einmal einen Euro gekostet und hat trotzdem richtig Spaß gebracht (und unzählige Bilder von denen ich zumindest mal ein paar zeigen will).</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_4283.jpg" alt="Teil der Rama VIII Brücke" width="432" height="288" /><p class="wp-caption-text">Spitze der Rama VIII Brücke</p></div>
<p>Egal wo man aussteigt, an der gleichen Stelle kommt man nach spätestens 30 Minuten wieder weiter bzw. auch wieder zurück. Zwar kann es während der Fahrt auch mal ein wenig voller werden, aber das stört nicht wirklich. Nach etwas mehr als einer Stunde legte das Boot – weit außerhalb Bangkoks an. Und nach ca. zwei Stunden bin ich dann bei beginnender Dämmerung zurück nach Bangkok gefahren. Unglaublich wie beeindruckend die Rückfahrt in der Dunkelheit war. Rechts und links an den Ufern zahlreiche hell erstrahlte Tempel, alles glitzerte und funkelte und die näherrückende Silhouette Bangkoks und der leuchtende Himmel über der Metropole &#8211; einfach nur schön…</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_4504-2.jpg" alt="alles am Chao Phraya wird in der Nacht angestrahlt" width="432" height="310" /><p class="wp-caption-text">Rama VIII Brücke</p></div>
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		<title>Ein neuer Tag in Bangkok</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 07:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tarcino</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bangkok]]></category>
		<category><![CDATA[Südostasien-Reise 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Lumpini-Park]]></category>
		<category><![CDATA[Thailand]]></category>

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		<description><![CDATA[der gestrige Tag in Bildern







]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">der gestrige Tag in Bildern</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 331px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_3837.JPG" alt="Fensterblick - Kunst und Kulturzentrum" width="321" height="482" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Bangkok auf unterschiedlichen Ebenen -Fensterblick &#8211; Kunst und Kulturzentrum</p>
</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: center;">
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_3980.jpg" alt="Tempel im Lumpini-Park" width="432" height="294" /><p class="wp-caption-text">Tempel im Lumpini-Park</p></div>
<p style="text-align: center;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img src="http://www.tarcino.com/blog/2009/_MG_4063-2.jpg" alt="Skytrain-Wege in Bangkok" width="432" height="238" /><p class="wp-caption-text">Skytrain-Wege in Bangkok</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
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